Wer plötzlich zu sehr viel Geld kommt, beispielsweise durch eine unerhoffte Erbschaft, weiß oft gar nicht, was er mit dem ganzen Vermögen nun anfangen soll. Gerade Menschen, die es nicht „gewohnt“ sind über so enorme Geldsummen zu verfügen, geraten schnell in Panik und lassen sich zu unsinnigen Anschaffungen hinreißen. In diesem Fall sei gesagt, ist es besser, sich um einen seriösen Vermögensverwalter zu kümmern. Ein Vermögen, das nicht gepflegt wird, kann sich schnell in Luft auflösen.
Ein Vermögensberater sorgt nicht nur dafür, dass das Hab und Gut des Anlegers gepflegt wird, er kümmert sich auch darum, das Vermögen zu optimieren. Unter den Finanzberatern gilt die Vermögensverwaltung als Königsdisziplin. Wer sich in der Börse nicht zu Hause fühlt, der ist auch nicht in der Lage über den Kauf und Verkauf von Optionen, Aktien und Investmentfonds zu entscheiden. Dies ist keineswegs ein einfacher Job. Und genau aus diesem Grund legen wohlhabende Leute auch ihr Vermögen in die Hände eines Vermögensverwalters.
Im positiven Fall erreicht ein Vermögensverwalter, dass die Kapitalanlagen sich lohnen. Wenn dies jedoch nicht der Fall ist und das Vermögen unter den Entscheidungen zu leiden hat, dann sei dem Anleger geraten, diese Verluste nicht klaglos hinzunehmen. Sollte Betrug oder Untreue dahinter stecken, dann folgen für den Vermögensverwalter rechtliche Konsequenzen.
Ein Vermögensverwalter ist natürlich immer daran interessiert, die richtigen Entscheidungen zu fällen. Schließlich verdient er ja in entscheidender Weise mit. Ein Vermögensverwalter kassiert einerseits vom Anleger selbst, nämlich 1-2% der Anlagesumme als Verwaltungsgebühr, andererseits aber auch von den Investmentgesellschaften und Banken, da er mit diesen seine Geschäfte ja abwickelt.
Anlegern sei geraten, sich nicht blind auf ihren Vermögensberater zu verlassen. Vertrauen mag gut sein, Kontrolle ist aber besser. Kunden, die eine volle Offenlegung der Provisionen verlangen, sind eindeutig im Vorteil. Man kann die Kosten für einen Vermögensberater auch senken. Leider wissen die wenigsten Anleger über die Möglichkeiten der Kostensenkungen Bescheid. Dabei wäre eine Kostenkontrolle von Seiten des Anlegers sehr wichtig.
Vermögensverwalter: Kostenkontrolle lohnt sich!
Verfasst von: grape