Viele Menschen überlegen sich, die Möglichkeit eines Fernstudiums in Anspruch zu nehmen, da noch mal „die Schulbank zu drücken“ bzw. unregelmäßig auf der Universität sein zu müssen nicht Jedermanns Sache ist; außerdem haben die meisten Beteiligten nicht die nötige Zeit, ein „normales“ Studium zu belegen. Momentan sieht es so aus, dass unsere Politiker die Studiengebühren endlich abgeschafft haben; das Murren der Studenten wurde endgültig zu laut. Das Problem, nämlich dass nun (zumindest in nächster Zeit) jeder X – beliebige ein Studium belegen kann, wie es ihm gefällt und eventuell jemand anderem einen Platz wegschnappt, der mehr am Studieren interessiert ist, wird hier außer Acht gelassen. Das Fernstudium kostet da sehr wohl noch etwas, wobei hier ist man in der Wahl seiner Studenten sehr sorgsam und lässt maximal 70 Personen pro Semester zum Studienantritt zu. Ein Fernstudium ist teilweise sehr vorteilhaft; nehmen wir an, man hat einen Ganztags – Job; da ist es schier unmöglich, nachmittags bzw. abends noch an der Uni vorbeizuschauen. Man erhält stattdessen regelmäßig Material, das man klarerweise lernen und beherrschen sollte (dieses Material beinhaltet sowohl Lehrstoff als auch Übungsaufgaben). Im Anschluss kann man sein Wissen in Form von Übungsaufgaben testen und sieht sofort, wo Fehler liegen, da man auch Lösungen vorliegen hat. Will man nun sein Wissen weitergeben bzw. es beweisen, gibt es die Möglichkeit einer Abschlussprüfung zu jedem Stoffkapitel – Ende. Da es seit Kurzem auch ein österreichisches Fernstudium in Wiener Neustadt gibt, muss man jetzt nicht mehr nach Hagen (Deutschland) reisen, um seine Prüfungen ablegen zu können. Allerdings gibt es zurzeit in Wiener Neustadt nur die Möglichkeit, ein Wirtschaftsstudium zu belegen, alles Weitere steht noch zur Debatte. Aufgrund dessen, nämlich weil es nun auch ein österreichisches Fernstudium gibt, existiert auch eine Anwesenheitspflicht, die sich allerdings bloß auf 20 Prozent beläuft. In dieser Zeit sollte man auf der Uni sein, um Frontalunterricht genießen zu dürfen.