beschneidung

Beschneidung: Bildung statt Rasierklingen

Rugiatu Turay, die in Sierra Leone die Frauenrechtsorganisation AIM (Amazonian Initiative Movement) gründete, das sich für die Beendigung der Genitalbeschneidung von Frauen einsetzt, erzählt von ihren Erfahrungen und Erfolgen. „Ihr gebt mir eure Messer und ich bringe euch Lesen und Schreiben bei“, sagt Rugiatu Turay zu den Frauen. Die Männer klärt Turay auf, die wussten fast nichts über das grausame Ritual.

FDP-Minister wollen Mindeststrafe bei Genitalverstümmelung herabsetzen

Die FDP-Justizminister Ulrich Goll (Baden-Württemberg) und Jörg-Uwe Hahn (Hessen) schlagen vor, die Mindeststrafen für Täter bei Genitalverstümmelungen zu senken, um diese vor Abschiebung zu schützen.

Ehrenmord und Islam

Michael Mannheimer geht in seinem Essay von 100.000 Ehrenmorden jährlich aus. Die Zahl der Todesopfer der weiblichen Genitalbeschneidung liegt jährlich bei etwa 700.000 Mädchen und jungen Frauen.

Beschneidung ist Genitalverstümmelung

Alle 11 Sekunden wird irgendwo auf der Welt ein Mädchen Opfer weiblicher Genitalverstümmelung. Weltweit leben mehr als 150 Millionen Mädchen und Frauen, die an ihren Genitalien verstümmelt wurden. Jedes Jahr werden erneut etwa drei Millionen Mädchen Opfer dieser Praktik: das sind 8.000 jeden Tag! Insgesamt aber werden mehr Jungen als Mädchen beschnitten. Die männliche Beschneidung ist genau so grausam und schmerzhaft wie die weibliche Beschneidung, denn sie wird in der Regel ohne Betäubung vorgenommen. Die männliche Beschneidung wird im Judentum und Islam als Pflicht betrachtet.



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