Hochbegabte: anders als gedacht
Das Bild der Hochbegabten wird noch immer von Berichten über Wunderkinder geprägt:
· Mit 2 Jahren: Hochbegabten-Verein Mensa
· Mit 14 Jahren: Abitur
· Mit 18 Jahren: Diplom
· Mit 20 Jahren: Doktor-Titel
· Mit 21 Jahren: Universitätsdozent/in
Gewiss: das gibt es auch. Aber die Überflieger sind auch bei den hochbegabten Menschen eine Ausnahme.
In der Literatur (v. Scheidt, 2005) gibt es Hypothesen über die Verteilung und Ausprägungen von Hochbegabung:
1. Die erste Gruppe der Hochbegabten (rund ein Drittel) lebt zufrieden und erfolgreich mit der Begabung.
2. Die zweite Gruppe der Hochbegabten (rund ein Drittel) wird als „latent“ bezeichnet – trotz Begabung kommen die Menschen nicht (richtig) voran.
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