über 100000 begeisterte Nutzer in 6 Monaten !
Das Zauberwort für eine jugendliche Haut ist Collagen. Ein stark quellender Eiweißkörper im Bindegewebe, der – u.a. durch seine hervorragende Fähigkeit Wasser speichern zu können - die Haut glatt und fest macht. Gestörtes Collagen hingegen führt zu Falten, Cellulite, hängenden Busen, schlaffe Haut und Dellen auf der Haut.
Das Bindegewebe der Haut befindet sich 24 Stunden am Tag in einem ständigen Auf- und Abbauprozess. Beeinflusst werden diese Hautprozesse durch die Ernährung. Ab dem 25. Lebensjahr verlangsamt sich die Synthese (Produktion) von Collagen und wird durch die Abbauprozesse überholt. „Entscheidend ist“, so sagen die Dermatologen „diesen Prozess umzukehren. Also die Abbauprozesse zu verlangsamen und die Aufbauprozesse massiv zu unterstützen.“ Dann lässt sich der Zustand der Haut in 60 bis 90 Tagen wesentlich verbessern.
Collagen beträgt etwa 30% der Gesamtmasse des menschlichen Eiweißes und gibt dem Bindegewebe seine dehnbare Festigkeit - nicht nur in der Haut, sondern überall im Körper, auch in den Organen. Es besteht aus langen Ketten faserartiger weißer Moleküle. Diese Fasern sind das mit Abstand solideste und festeste Baumaterial der Welt. Sie sind weitaus widerstandsfähiger als Stahlfasern von derselben Dichte. Erstaunlicherweise bestehen diese Fasern aus nur zwei Aminosäuren, nämlich Prolin und Glycin. Der Trick der Natur: Sie hat diese Großmoleküle zu langen, links gedrehten Spiralen aufgezwirbelt und jeweils drei von ihnen mit rechter Drehung ineinander verknüpft. Das Ganze wird dann noch durch ebenfalls enorm reißfeste, aber dehnbare gelbe Elastinfasern miteinander verbunden.
Auf diese Weise entsteht z.B. im Gesicht unter der Oberhaut eine absolut feste, glatte Schicht, die Druck abfedert und sich – wenn wir lachen – gummiartig dehnt, aber sofort wieder zu ihrer ursprünglichen Glätte zusammenzieht.
Bei grundsätzlichem Eiweißmangel, aber auch bei anderen Nährstoffdefiziten – oder bei der Verschreibung von Kortisonpräparaten beispielsweise, holt sich der Körper Eiweißreserven aus dem Bindegewebe bzw. Collagen. Dabei ist der Collagenabbau dort am größten, wo am meisten Collagen vorhanden ist: In den Knochen und in der Haut.
„Die gesunde Struktur des Hautkollagens darf sich eigentlich über Jahrzehnte hinweg nicht verändern“, sagen Stoffwechselexperten. Mit anderen Worten: Die Haut im Gesicht, am Hals, an Brust, Po und Oberschenkel sollte sich in ihrer prallen Festigkeit nicht verändern, sie muss mit 50 Jahren noch ebenso kraftstrotzend sein wie mit 20 Jahren. Falten, Runzeln und Krähenfüße sind im Prinzip nichts anderes als Zeichen falscher Ernährung und Lebensumstände. Welke Hautpartien, Furchen oder Hautkerben entstehen nur dort, wo das Bindegewebe extrem geschwächt ist. Doch für alle Menschen, deren Haut viel zu schnell gealtert ist, gibt es jetzt neue Hoffnung auf ein jugendlicheres Aussehen.