Das Ende des Berufslebens - ohne Krise in die Rente

Das Ende des Berufslebens – ohne Krise in die Rente

Wer am Ende des Berufslebens steht, kommt oftmals ohne es zu wollen, in eine kleine Lebenskrise. Was kommt nach dem Ende des Berufslebens? Welche Pläne gibt es und was tun mit der freien Zeit? Während Körper und Seele noch mitten im gewohnten Arbeitsalltag stecken, versuchen die Rentner, sich im neuen Leben zurechtzufinden. Das ist allerdings nicht so einfach, selbst wenn das Ende des Berufslebens herbeigesehnt wurde.

Wie geht es jetzt weiter?

Der Ruhestand belastet nicht nur die unmittelbar davon Betroffenen, sondern auch den Ehepartner. Eine neue Studie zeigt, dass sich immer mehr Eheleute in Deutschland scheiden lassen, wenn einer der Partner in Rente gegangen ist. Der Ruhestand bedeutet für beide Ehepartner, dass sie sich an einen anderen Tagesablauf gewöhnen müssen. Jeder hatte für sich einen geregelten Ablauf des Tages, der plötzlich so nicht mehr existiert, wenn der Ehemann den ganzen Tag zu Hause ist. Ideal ist es, wenn die Eheleute bereits im Vorfeld einen Plan gemacht haben, wie sie die gemeinsame Zeit genießen können. Hobbys, die beide interessieren und für die vielleicht während des Arbeitsalltags keine Zeit blieb, können die Eheleute wieder aufnehmen. Ein Besuch in der Oper, ein Tag im Wellnesshotel oder ein Ausflug mit den Enkelkindern – das alles ist perfekt, um sich zusammen auf den Ruhestand vorzubereiten.

In Schritten aussteigen

Wenn das Ende des Berufslebens kommt, ist das ein wichtiger Einschnitt. Wer lange Jahre eine 40-Stunden-Woche arbeitete, sollte nach Meinung von Experten schrittweise in den Ruhestand gehen. Wenn der Arbeitgeber mitspielt, ist es eine gute Idee, die Arbeit nach und nach zu reduzieren. Selbst wenn das nicht klappen sollte, muss das Ende des Berufslebens nicht im Chaos enden. Damit das nicht passiert, sollte jeder einen Plan haben, wie das neue Leben nach der Arbeit aussieht. Mehr Zeit mit den Enkeln verbringen, eine Reise machen, den Garten in Ordnung bringen oder ein Ehrenamt – es gibt viel, was Rentner tun können. Wie genau das Ende des Berufslebens aussieht, ist natürlich individuell verschieden. Es kommt dabei immer auf die jeweilige Lebenssituation, den Kontostand und die Energie an. Vor allem, wer viel gearbeitet hat, kann Probleme bekommen.

Nicht zurückziehen

Im Beruf 60 Stunden in der Woche arbeiten und dann in Rente gehen, das wird oft sehr schwer. Während des Berufslebens blieb keine Zeit, um Freundschaften und Kontakte zu pflegen. Im Alter dann neue Freundschaften aufzubauen, ist mühsam. Was Rentner in dieser Situation nicht tun sollten, ist zu fragen: Wozu ist das Ganze noch gut? Jeder sollte sich darüber im Klaren sein, dass es nie zu spät ist, neue Menschen kennenzulernen und noch einmal Freundschaften zu schließen.

Den Ruhestand zum Erfolg zu machen, erfordert viel guten Willen und auch ein wenig Engagement. Niemanden ist damit gedient, sich zurückzuziehen, eine Depression zu bekommen und dem Berufsalltag nachzutrauern. Die bessere Entscheidung ist es, das Ende des Berufslebens als einen neuen Lebensabschnitt zu betrachten. Wer mit 65 Jahren in Rente geht, der hat, wenn die Gesundheit mitspielt, noch 20 oder 25 Jahre vor sich. Diese Zeit gilt es, so gut wie möglich zu nutzen.

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Bild: @ depositphotos.com / lightpoet

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