E-Voting – wie sicher ist das neue Wahlverfahren?

Wer seine Stimme bei der letzten Wahl abgeben hat, der ist in ein Wahllokal gegangen, hat in der Wahlkabine sein Kreuzchen auf dem Stimmzettel gemacht und diesen Zettel dann in die Wahlurne geworfen. In Estland wird am 1. März 2015 ein neues Parlament gewählt und die Esten müssen, um ihre Stimme abzugeben, noch nicht einmal das Haus verlassen, sie können ganz einfach am heimischen PC wählen. E-Voting nennt sich ein neues Wahlverfahren, was sich noch in der Testphase befindet, das aber immer mehr Anhänger findet.

Was ist E-Voting?

Die Esten haben sich bei ihrer Wahl für das sogenannte Remote Electronic Voting entschieden, so etwas wie den Star unter den verschiedenen Konzepten, die es beim E-Voting gibt. 20 Jahre haben sich IT-Experten, Demokratieforscher und auch Kryptologen den Kopf zerbrochen, getüftelt und Konzepte entwickelt, um die elektronische Wahl überhaupt möglich zu machen. Jetzt ist es so weit, denn die Wahl in Estland ist die erste große Wahl, bei der E-Voting getestet wird.

Es war sehr schwierig ein richtiges Konzept zu finden, das zum einen sicher vor jeder Art von Manipulation ist und auf der anderen Seite eine geheime Wahl ohne jede Kontrolle möglich macht. Bereits seit 2005 gibt es das E-Voting, mit dem die Esten am Sonntag wählen können, aber erst jetzt, zehn Jahre später, ist es so weit ausgereift, dass es sich in der Praxis bewähren kann. Streng genommen handelt es sich beim E-Voting in Estland um eine Briefwahl, nur in elektronischer Form.

Wie funktioniert E-Voting?

Wer in Estland am 1. März per E-Voting seine Stimme abgeben will, der muss zunächst ein spezielles Abstimmungsprogramm von der Webseite der für die Wahl zuständigen Wahlbehörde herunterladen. Das ist mit den bekannten Betriebssystemen MacOS, Windows und Linux möglich. Ist das geschehen, dann wird ein Wahlzettel angezeigt und der Wähler kann, wie bei einem klassischen Wahlzettel auch, seine Stimme abgeben.

Aus technischer Sicht basiert die Abgabe der Stimme beim E-Voting auf einer RSA-Verschlüsselung und auf Signaturen. Das Votum wird dabei zunächst mit einem öffentlichen Key verschlüsselt, den es zur Software gibt. Der geheime Schlüssel wurde schon Wochen vor der Wahl in mehrere Teile aufgeteilt und an die verschiedenen Parteien verteilt. Nur auf diese Weise wird es möglich, dass tatsächlich alle Stimmen bei der Auszählung gezählt werden können. In Estland gibt es bereits den elektronischen Personalausweis und der spielt bei der Verschlüsselung eine wichtige Rolle.

Zusammen mit dem Personalausweis wird die verschlüsselte Stimme des Wählers mit einer digitalen Signatur versehen, denn nur dann kann die Stimme einer bestimmten Person zugeordnet werden. Per HTTPS wird die Stimme anschließend auf den Server der Wahlbehörde hochgeladen und es kann geprüft werden, ob die Übertragung auch ohne Manipulation geklappt hat. Die Wählerstimme kann aber auch nach Belieben immer wieder überschrieben werden, wenn der Wähler es sich anders überlegt hat und seine Stimme einer anderen Partei geben will. Jeder, der wählen will, der kann seine abgegebene Stimme dann über eine App darauf hin prüfen, ob sie auch wirklich korrekt ist.

Nach der Wahl

Bevor es zur Stimmauszählung kommt, werden die Signaturen überprüft und alle Stimmen, bei denen die Unterschrift nicht mit der Unterschrift des Wahlberechtigten übereinstimmt, werden gelöscht. Anschließend werden die Stimmen von den Informationen abgetrennt, die auf den Wähler hindeuten könnten. Um 18:00 Uhr beginnt dann unter Aufsicht von internationalen Wahlbeobachtern das eigentliche Auszählen. Sind alle Stimmen ausgezählt, dann werden die Daten wieder gelöscht und damit der Stimmzettel vernichtet, denn das schreibt das estnische Wahlrecht so vor. Damit soll verhindert werden, dass Stimmen doppelt gezählt werden.

Ob sich das E-Voting auch in anderen Ländern durchsetzen kann, wird sich nach der Wahl in Estland zeigen. Die Esten sind allerdings vom E-Voting überzeugt, denn ein Fünftel der Wahlberechtigten will am E-Voting teilnehmen.

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